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19. Dezember 2011, 18:17

Und es geht doch…..

….​mehr als einen halben Tag Schifahren. Genau genommen ging es 4 Tage am Stück! Zwar noch nicht ganz so sportlich wie ich mir das Ganze vorstelle, aber ich bin auf einem guten Weg und das Feuer des Schifahrens brennt heller und heißer den je…
Das Wetter war leider dieses Mal nicht so toll, aber dafür war der frisch gefalle Schnee einfach traumhaft. Leider reichte der Schnee, gerade in den kleinen Schigebieten wie Nauders und Schöneben, nicht dass alle Lifte in Betrieb waren, aber für mich reicht inzwischen eine gute Abfahrt um Spaß zu haben.
Jedenfalls hab ich in dem Schiurlaub viel gelernt bzw. mir ist viel gezeigt worden das ich jetzt üben und verinnerlichen sollte. Wir werden sehen wie das in der Zukunft klappt und was draus wird….
Ansonsten sollte ich noch einen kleinen Zwischenfall während der Fahrt in Richtung Pension erwähnen. Man unterhält sich ja über dieses und jenes, auch über Wildunfälle und….​nein mir ist nichts rein gerannt, aber mit einem kleinen Scheppern verabschiedet sich die Funktion des Scheibenwischers. Was bei Schneeregen recht schlecht ist. Nachdem wir einen Parkplatz, mehr schlecht als recht, gefunden hatten wurde die Reparatur doch zu einem recht witzigen halben Stündchen. Jedenfalls funktioniert der Scheibenwischer jetzt besser als vorher….
Ich für meinen Teil freue mich auf den Januar, wenn es wieder in die Berge geht und wünsche allen schöne Feiertage und einen guten Rutsch.

Redakteur

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12. Dezember 2011, 11:33

Schlachtfelder in und um Verdun

Am letzten Freitag ging es wieder auf Tour. Dieses Mal stand ein Besuch bei Delphi in Verdun / Frankreich auf dem Programm. Nach der Ankunft in Verdun wurde der Abend bei gutem Essen, deutschem Bier und angenehmen Gesprächen ausklingen gelassen. Naja ausklingen hört sich nach früh ins Bett an, was es definitiv nicht war….
Am nächsten Tag wurde kurz angesprochen was wir uns anschauen und nach einem reichhaltigen Frühstück ging es los in Richtung „Beinhaus von Douamont“ oder wie Delphi meine: Der Riesenpenis.
Das Gebäude hatte dann für den Rest des Wochenendes auch seinen Namen weg.
Auf dem Weg dorthin konnte man schon erahnen wie viel es hier zu sehen gibt. Überall sind Hinweisschilder die in den Wald zeigen, überall sind Denkmäler und man sieht auf Schritt und Tritt die von den Granaten bearbeitete Landschaft. Am Riesenpenis….​äh…Beinhaus angekommen spürt man schon irgendwie die friedliche und doch bedrückende Stimmung. Es wird nur noch im Flüsterton gesprochen und man könnte meinen selbst die Natur ist hier deutlich leiser als wo anders. Wenn man dann erfährt was für eine Masse an Menschlichen Überresten ihr auf dem Gelände liegen gibt’s für mich nur ein Wort: Brutal !​!
Ich glaube dieses Wort hab ich an dem Wochenende mindestens wenn nicht noch öfters gesagt und in meinen Augen trifft es den Wahnsinn von damals ziemlich gut.
Nach dem Beinhaus ging es zum „Fort Douamont“. Wo wir die gut gemachte Führung per Audioguide mitmachten und das Fort so „erforschten“. Auch hier sieht man den Wahnsinn des Krieges nur zu gut. Es ist….​.​brutal….
Den Abend verbrachten wir dann wieder in Delphis Höhle mit den 4 Dingen vom Vorabend: Essen, Bier, Gespräche und Musik. Wobei besonderes der letzte Punkt irgendwann weit nach 12 seltsame Züge annahm, als wir deutsch, französisch und englische Schnulzen zwischen 1910 und 1970 in INet suchten.
Sonntags war dann das Programm etwas straffer, es gab Kaffe und ein paar Fluppen zum Frühstück und los ging‘s. Erst noch mal kurz zum Beinhaus, dann ein kurzer Stopp bei dem zerstörten Dorf Fleury inklusive Dosensuche und schließlich zum Mémorial. Ich muss für meinen Teil sagen, dass das Museum zwar interessant ist, aber halt auch nur ein Museum ist. Zumal der Eintrittspreis doch recht gepfeffert ist. Nach dem Museum ging es dann wieder in die Natur und wir besuchten noch die „4 Schornsteine“ und das Zwischenwerk „Kalte Erde“. Die beiden Bauwerke konnte man auch mit der entsprechenden Ausrüstung betreten, was ich mir natürlich nicht nehmen ließ.
Der Abschluss meines Kurzbesuchs war dann noch der Rundgang durch Verdun. Dabei kamen wir an der Zitadelle, dem Theater, diversen Kneipen und Denkmälern, dem Dom, der Promenade und dem Weihnachtsmarkt vorbei. Zum Letzten muss ich mich noch drüber auslassen. Also wenn noch einmal jemand behauptet das wir Deutschen kitschig wären, war noch nie in Frankreich. Sowas kitschiges wie den Weihnachtsmarkt und die ganze Weihnachtsbeleuchtung und –deko in der ganzen Stadt hab ich noch nie gesehen. Dazu wurde die ganze Promenade mit französischem Techno oder irischer Musik in einer Lautstärke beschallt, dass es jedem Konzert gerecht werden würde. Mit einem Wort: Grausam. Ich hatte jedenfalls keine Lust nur eine Sekunde an so einen Stand zu stehen….​.
Nach diesem Kulturschock und bevor ich mich herzlich verabschiedete und verabschiedet wurde, gab es noch ein Vesper damit ich auch gut nach Hause komme.
Jedenfalls freue ich mich jetzt schon auf den nächsten Besuch bei Dephi, denn gute Gespräche, gutes Essen, Bier und ein „bisschen“ Geschichte ist eine klasse Mischung die mir sehr viel Spaß gemacht hat. Danke dafür Delphi….​.

Ausgesuchte Bilder werden „demnächst“ in der Galerie gezeigt.

Redakteur

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23. November 2011, 08:44

Schifoan….

….​.​Schifoan -ooooh - Schifoan weil Schifoan ist des leiwandste was ma si nur vorstell'n kann….
….​Vor allem wenn man Schnee hat wie zum Beispiel auf’m Gletscher im Stubaital……
Ja endlich war es wieder soweit. Das erste Mal Schi fahren nach der letzten etwas verkorksten Saison. Zugegeben ich konnte nicht wirklich viel erwarten, aber mit dem halben Tag am Stück Schi fahren war ich doch sehr zufrieden. Es hat doch erstaunlich gut funktioniert. Man muss ja wieder klein anfangen, also war auch nur ein kleiner Übungsbuckel .​angesagt. Dort konnte ich dann langsam meine Kurven fahren und mich an ebenso langsam an das Carven rantasten. Da bin ich aber noch etwas weit entfernt von.
Jedenfalls war das Wetter am Wochenende prächtig. Keine Wolke konnte das Bergvergnügen stoppen, nur der etwas wenig vorhandene (Kunst-)Schnee warf einen kleinen Schatten. Entsprechend sehen jetzt die Schier aus.
Da das Schifahren nur einen kleinen Teil des Wochenendes beanspruchte und von Tal hoch kein Schnee lag, hab ich die Nachmittage genutzt um Samstag und Sonntag zur Dresdener Hütte auf zu steigen und dabei die Natur und die Ruhe abseits des Trubels zu genießen. Dabei war der Samstag im Zeichen der sportlichen Herausforderung und so wurden die 600 Höhenmeter zur Hütte in nicht mal ein einviertel Stunden von mir bezwungen. Da ich sonntags nach einem kleinen Schifahrtest von ca. einer Stunde noch jede Menge Zeit übrig hatte, ging ich die Tour etwas ruhiger an. Mit vielen Stopps und Umwegen zum Fotos machen, dauerte das Ganze dann doch fast das Doppelte der Zeit vom Vortag bis mich die Tourismusindustrie wieder in ihre Arme schließen konnte. Damit sich die Liftkarte wenigstens ein bisschen lohnte ging es dann mit der Gondel noch in ein Bergrestaurant zum Mittagessen und Sonne genießen.
Da das Ganze, vor allem das Schifahren, ausbaufähig ist geht’s Mitte Dezember wieder in die Berge und mit etwas Glück haben wir dann auch eine Winterlandschaft mit viel Schnee. Ich freu mich jedenfalls jetzt schon drauf und dann heißt es wieder……
….​.​Schifoan….​.​Schifoan -ooooh - Schifoan weil Schifoan ist des leiwandste was ma si nur vorstell'n kann….

Redakteur

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08. Oktober 2011, 10:52

Ich bin dann mal weg......

Wenn man die Überschrift liest könnte man meinen das ich wieder weg bin, aber dem ist nicht so. Eigentlich sollte ich es in der Vergangenheit schreiben, aber das wiederum hört sich doof an.
Nun ja in der Nachbetrachtung waren das für drei geniale Wochen Urlaub. Eigentlich nur unterwegs und zwischen durch zwei Tage zum Wäschewechsel in der Heimat. Man könnte sich dran gewöhnen....
Die erste Woche war ich noch alleine im oberen Inntal/Vinschgau unterwegs. Zum einen hab ich mich in der Geschichte des WWK1 bewegt und das System Reschenpass, eine Sperre aus Bunkern, Forts und Panzersperren der Italiener, und die Festung Nauders, das einstigste Gebäude seiner Art und aus seiner Zeit in Österreich, angeschaut. Ansonsten war ich oberhalb von Reschen zum Dreiländergrenzstein, Nauders, Samnauen und Tösens/Serfaus wandern. Bei den Wandertouren war von einfach bis ausgeartet zur Monstertour alles dabei, was bei super Kaiserwetter einfach nur traumhaft war. Jedenfalls konnte ich die Sonne, die Aussicht und die Ruhe auf den Gipfeln lange und ausgiebig geniessen.
In der nächsten Woche ging’s von Tösens in Richtung Ahrntal/Südtirol zu den Fliegern von Hohenhaslach. Das Wetter war durchwachsen und das sollte die nächsten beiden Tagen noch schlechter werden, aber das tat dem Tatendrang keinen Abbruch. So wurden in den beiden Tagen ein Kupferbergwerk und die Rheinfälle angeschaut und erwandert. Danach ging’s zum Trocken in eine Alm. Die restlichen Tage im Ahrntal waren vom Wetter her wieder traumhaft. Es war die für mich faszinierende Kompi aus Kaiserwetter und Schnee ab 1500m. In 2000m waren es immerhin 30cm, was dem Wanderdran aber keinen Abbruch tat und so vergingen die 5 Tage wie im Flug.
Wieder in der Heimat angekommen, wurden die Wanderklamotten "entsorgt" und durch die "Dreckklamotten" ersetzt. Richtig es ging in den Osten der Republik. Genau genommen ging’s bis Rügen und zurück. Auf dem Weg nach Rügen wurden viele verlassene Orte und sehr dunkle Löcher besucht. Dabei wurde meine Kamera doch sehr in Anspruch genommen und in der Woche ca. 2300 Bilder geschossen. Die jetzt auch noch angeschaut werden wollen....Auf Rügen wurde neben den Kreidefelsen um Kap Arkona und Prora "besichtig". Besonders zu erwähnen wäre die kleine Pause auf dem Dach von Prora mit einer genialen Aussicht auch die Ostsee und die Umgebung. Natürlich wurde auch das Wasser der Ostsee getestet und das Ergebnis war sehr erfrischen....
Der Rückweg in die Heimat wurde noch genutzt um weiter verlassene Orte aufzusuchen, das sich mit einem Übernachtungsstop als recht gemütliche Rückfahrt rausstellt.
Das Fazit des Urlaubs kann nur lauten, am besten das Ganze das ganze Jahr wiederholen....
Nach ja, mal schauen ob es das eine oder andere Bild in den Blog schafft...

Redakteur

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22. August 2011, 20:50

I muß aufi, aufi muß i...

Letztes Wochenende war’s soweit, endlich mal wieder in die Berge. Für mich war’s eine Standortbestimmung für mein Knie und für den Niggl war’s das zweite Mal in den Bergen. Natürlich kommt dazu Urlaubsfeeling, Bergsport, gute Luft und sonstige Natur. Vorneweg wir hatten geniales Kaiserwetter, fast schon zu warm, aber besser wie Regen, Schnee und Wind. Jedenfalls konnte man alle vom mir ausgedachten Touren machen.
Morgens um 5 war in HN Abfahrt und nach einem kleinen Frühstück in Mittenwald auf einem Parkplatz ging’s auch schon bergauf. Die ersten ca. 600 Höhenmeter vergingen fast im Flug, dabei floss der Schweiß schneller als das man wieder auffüllen konnte. Zum Entsetzen von Niggl ließen wir die Hütte links liegen und machten uns auf, die letzten ca. 200 Höhenmeter, zum Gipfelkreuz des Lindlahnkopfes zu erstürmen. Ich muss aber gestehen ich hatte den Weg in deutlich besserem Zustand in Erinnerung. So wie es aussieht wird der wohl nicht mehr gepflegt und in entsprechend schlechten Zustand war er auch. Das Ganze war dann in der nachmittäglichen Sonne eine ganz schöne Schinderei. Nach einem kurzen Aufenthalt auf dem Gipfel, zum Akku aufladen und Fotos machen, ging’s wieder zurück zu Hütte. Ich für meinen Teil hatte mit meinem Knie und dem dazu passenden „untrainierten“ Oberschenkel teilweise ganz schön zu kämpfen.
Auf der Hütte angekommen wurden die leeren Körperzellen mit lauter leckeren Dingen bis zum Zapfstreich wieder gefüllt.....(Näheres gibt’s nur auch mehrmalige Nachfrage !!)
Sonntags ging’s nach einer ordentlichen Nachtruhe (für meinen Teil zumindest) und nach einen, wiederum, kleinen Frühstück, rund 700 Höhenmeter weiter nach oben in Richtung Bergstation der Karwendelbahn. Über die Frage ob wir den Weg überhaupt machen sollen haben Niggl und ich ein bisschen hin und her diskutiert, aber er ließ sich schließlich breit schlagen. Ich glaub bis auf den Kampf nach oben hat’s er auch nicht bereut (oder Niggl??). Der Weg war als schwerer Weg mit Kletterpassagen markiert und das sollte sich vor allem im letzten Drittel bewahrheiten. Eine besondere Sicherung braucht man für diesen Weg zwar nicht, aber schwindelfrei und trittsicher sollte man auf jeden Fall sein. Jedenfalls erreichten wir die Zivilisation nach zweieinhalb Stunden deutlich schneller als angegeben war und erholten uns bei wohlverdienten Apfelschorle. Nach der kleinen Pause und betrachten der örtlichen Sehenswürdigkeit, gab’s noch eine Runde auslaufen im Kreis. Dabei bewunderten wir Kopf schüttelnd doch so manches exotisches Bergschuhwerk und die eine order andere Unvernunft mancher Touris. Abwärts ging’s dann mit der schon erwähnten Bergbahn.
Ich für meinen Teil muss sagen, dass es ein sehr gelungenes Bergwochenende mit viel Spaß war das wiederholt werden muss…

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